Fallbeispiel ZF Friedrichshafen AG

Die ZF Friedrichshafen AG ist ein weltweit führender Automobilzulieferer der Antriebs- und Fahrwerktechnik. ZF entwickelt und fertigt Produkte, die der Mobilität von Menschen und Gütern dienen. Die Innovationen in der Antriebs und Fahrwerktechnik sorgen für mehr Fahrdynamik, Sicherheit, Komfort und Wirtschaftlichkeit sowie für weniger Verbrauch und Emissionen in den Fahrzeugen der Kunden: zu Land, zu Wasser und in der Luft.

In den Anfangsjahren entwickelte und produzierte das Unternehmen Zahnräder und Getriebe für die Zeppelin-Luftschiffe. Der ZF-Konzern erzielte im Berichtsjahr 2006 einen Umsatz von 11,7 Mrd. Euro. Die Zahl der Beschäftigten lag bei 55.050 Mitarbeitern. Mit 120 Produktionsgesellschaften in 25 Ländern ist ZF auf der Weltrangliste der Automobilzulieferer unter den 15 größten Unternehmen. Um die Wettbewerbsfähigkeit durch weniger Maschinenstillstände zu erhöhen, hat ZF gemeinsam mit der ifm consulting ein speziell zugeschnittenes Instandhaltungskonzept implementiert.

ZF stellt folgende Anforderungen an die Instandhaltung:
  • Durchführung präventiver Instandhaltungsmaßnahmen nach Verschleißzustand und nicht nach einem festgelegten Zeitintervall
  • Unterstützung der zustandsorientierten Instandhaltungsstrategie
  • Steigerung / Stabilisierung der technischen Verfügbarkeit
  • Vermeidung ungeplanter Maschinenstillstände
  • Reduzierung der Instandhaltungskosten
  • Einleitung von gezielten Instandsetzungsmaßnahmen
  • Das CMS überwacht zunächst 160 Maschinen bzw. Baugruppen.
  • Die Option einer Systemerweiterung besteht.
  • Der Schwingungssensor efector octavis der ifm electronic wird zur Überwachung der Werkzeugmaschinen-Spindeln eingesetzt.
  • Temperatursensoren detektieren permanent die Temperatur der Schaltschränke.
  • Bei Überschreitung von Alarmgrenzen erfolgt durch RTM-Phase 1 eine automatische RTM E-Mail an die Instandhaltung.
  • Im SAP PM wird auf dem technischen Platz / Equipment eine Instandhaltungsmeldung automatisch durch das RTM AddOn angelegt.
  • 50 x wurden über das CM-System Lagerschäden an Spindeln erkannt und vor dem ungeplanten Produktionsausfall Instandhaltungsmaßnahmen eingeleitet.
  • 8 x wurden fehlerhafte Werkzeuge (Schleifschnecken) erkannt und anschließend ausgetauscht.
  • 14 x wurde das System zur Überprüfung der Maschine bzw. der Spindel nach einem Crash erfolgreich eingesetzt.
  • 370 Maschinenstillstandsstunden konnten in produktionsfreie Zeiträume verlagert werden, somit konnte die Verfügbarkeit und Produktivität nachhaltig gesteigert werden.


Antriebs- und Fahrwerktechnik