Kostenoptimierung am Beispiel der Gießerei WESO
Bei WESO zeigte sich der Erfolg des RTM-Systems bereits drei Monate nach
Einführung: Im Oktober 2006 integrierte Weso das RTM-System.
Seitdem erfassen „efector octavis" und Körperschallsensoren vom Typ VE1101
kontinuierlich den Verschleißzustand von drehenden Bauteilen in Kompressoren,
Ventilatoren, Turbostrahlern und Spindeln.
Im Januar 2007, gleich nach Aufnahme der Produktivphase, machte sich das System bezahlt. Über das SAP PM ging eine Verschleißmeldung ein. Die Messwerte der Schwingungsbeschleunigung (Körperschall) eines Verdichters in einem Kompressor waren erhöht. Nach Rücksprache mit dem Kompressorhersteller wurde die Verdichterstufe ausgetauscht.
„Das Schwingungsbild konnte ich mit dem Fachmann von CompAir sehr gut am Telefon besprechen. Mein Gesprächspartner war allerdings überrascht, woher ich diese detaillierten Informationen habe“, berichtet WESO-Projektleiter Michael Kreide. „Die Schraube hat einen Wert von 10.000 Euro“, erklärt er weiter. „Der technische Support des Kompressorherstellers sagte mir eine Gutschrift von 3.800 Euro zu, für den Fall, dass das Gehäuse der Verdichterstufe unbeschädigt zurückgeliefert wird. Die Unwucht an der Schraube hätte irgendwann dazu geführt, dass die Schraubenkomponenten aneinander geschliffen hätten – die Schraube wäre gewandert und hätte das Gehäuse zerstört. Durch den rechtzeitigen Austausch der Schraube haben wir 3.800 Euro allein für das intakte Gehäuse gutgeschrieben bekommen. Im Vergleich zum Austausch einer Verdichterstufe ergab sich eine Kostenersparnis von 7.000 Euro“, bilanziert Kreide.
Im Januar 2007, gleich nach Aufnahme der Produktivphase, machte sich das System bezahlt. Über das SAP PM ging eine Verschleißmeldung ein. Die Messwerte der Schwingungsbeschleunigung (Körperschall) eines Verdichters in einem Kompressor waren erhöht. Nach Rücksprache mit dem Kompressorhersteller wurde die Verdichterstufe ausgetauscht.
„Das Schwingungsbild konnte ich mit dem Fachmann von CompAir sehr gut am Telefon besprechen. Mein Gesprächspartner war allerdings überrascht, woher ich diese detaillierten Informationen habe“, berichtet WESO-Projektleiter Michael Kreide. „Die Schraube hat einen Wert von 10.000 Euro“, erklärt er weiter. „Der technische Support des Kompressorherstellers sagte mir eine Gutschrift von 3.800 Euro zu, für den Fall, dass das Gehäuse der Verdichterstufe unbeschädigt zurückgeliefert wird. Die Unwucht an der Schraube hätte irgendwann dazu geführt, dass die Schraubenkomponenten aneinander geschliffen hätten – die Schraube wäre gewandert und hätte das Gehäuse zerstört. Durch den rechtzeitigen Austausch der Schraube haben wir 3.800 Euro allein für das intakte Gehäuse gutgeschrieben bekommen. Im Vergleich zum Austausch einer Verdichterstufe ergab sich eine Kostenersparnis von 7.000 Euro“, bilanziert Kreide.





