Total Productive Maintenance und das daraus weiterentwickelte Konzept von Total Productive Management (TPM)
Die übergeordneten Ziele von TPM sind die Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit (OEE Overall Equipment Effectiveness), die Minimierung von Verlusten und die Integration von Mitarbeitern sowie die Vermeidung von "Doppelarbeit". TPM basiert auf folgenden 8 Säulen:
- Kontinuierliche Verbesserung: Anwendungsbezogene Eliminierung der 6 Verlustarten.
- Autonome Instandhaltung: Der Anlagenbediener soll Inspektions-, Reinigungs- und Schmierarbeiten im ersten und in weiteren Schritten auch kleine Wartungsarbeiten selbstständig durchführen.
- Geplante Instandhaltung: Sicherstellung der 100 %igen Verfügbarkeit der Anlagen sowie Ausweisen von Kaizen-Aktionen durch die Instandhaltung.
- Training und Ausbildung: Mitarbeiter bedarfsgerecht zu qualifizieren zur Verbesserung der Bedienungs- und Instandhaltungsqualifikationen.
- Anlaufüberwachung: Eine nahezu senkrechte Anlaufkurve bei neuen Produkten und Anlagen zu realisieren.
- Qualitätsmanagement: Realisierung des „Null–Qualitätsdefekte“-Ziels bei Produkten und Anlagen.
- TPM in administrativen Bereichen: Verluste und Verschwendungen in nicht direkt produzierenden Abteilungen eliminieren.
- Arbeitssicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz: Die Umsetzung der Null–Unfälle Forderung im Unternehmen.





